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Zutrittskontrolle durch Personal oder Technik

März 4th, 2010 · No Comments

Ist für ein Gelände oder einen Raum eine Zutrittskontrolle erforderlich, hat man als Verantwortlicher zwei Möglichkeiten, dies in die Tat umzusetzen. Es steht zur Wahl, entweder Personal zur Verfügung zu stellen, oder technische Vorrichtungen einzubauen. Was man wo einsetzt, kann nicht pauschalisiert werden. Vor einer Disko ist die Zutrittskontrolle immer durch Personal, zum Beispiel von einer Security, geregelt. Allerdings sieht das vor einem Labor oder einer anderen Räumlichkeit, in der Werte bewacht werden müssen, ganz anders aus. Hier wäre es manchmal unbezahlbar, immer eine Kraft vor diesen Türen stehen zu lassen. Also wird eine einmalige Anschaffung getätigt: Scanner erkennen Pupillen oder Fingerabdrücke, in manchen Fällen sind auch Kartensysteme dienlich, oder verschlossene Türen, die nur durch einen Zahlencode geöffnet werden können. Diese Technik kostet nach der Erstanschaffung nur wenig Geld in der Wartung und sind absolut zuverlässig, was die Bestechlichkeit betrifft.

Eine Zutrittskontrolle durch einen Angestellten wäre hier sehr kostenintensiv. Eine Kraft kann nicht 24 Stunden am Tag und sieben Tage in der Woche da sein. Also entstehen hier erhebliche Lohnkosten, die schon bald die Höhe der technischen Anlagen erreichen. Dass dann die Entscheidung für die Technik fällt, versteht sich fast von selbst. Eine Kombination aus Mensch und Technik kommt allerdings auch in Frage. Oft ist die technische Zugangskontrolle mit einer Zentrale verbunden, in der ein Mensch sitzt und die gesamten Abläufe in einer Örtlichkeit kontrolliert. So ist man doppelt abgesichert, denn wenn die Technik wirklich versagt, ist immer noch ein Mensch im Hintergrund, der einschreiten kann. Völlig ersetzen kann die modernste Technik die menschliche Arbeitskraft also immer noch nicht.