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Detektive ohne Mitleid gegenüber Wirtschaftsstraftätern

Januar 18th, 2010 · No Comments

Lassen sich Menschen dazu hinreißen, aus persönlicher Not heraus zu Wirtschaftskriminellen zu werden, ist es oft die Aufgabe für Detektive, die Ermittlungen in solchen Angelegenheiten zu übernehmen. Wirtschaftskriminalität kann viele Facetten haben. Dahinter steckt aber immer finanzielles Interesse. Der Privatmann will sein Gehalt aufbessern, der Unternehmer seinen Betrieb nach vorne bringen. Alle unlauteren Aktionen haben schmerzliche Konsequenzen, entweder für den Chef oder die eigene Firma, oder aber für die Konkurrenten auf dem Markt, die man ausschalten oder zumindest ausbremsen will.

Detektive haben es mit Wirtschaftsspionage zu tun. Nicht immer ist es leicht, die Fälle aufzudecken. Da schicken Unternehmen ihre Angestellten als Mitarbeiter in konkurrierende Betriebe, um dort über neue Entwicklungen und andere Fakten Informationen zu sammeln. Die Mitarbeiter einfach zu verdächtigen, ist nicht möglich. Hier gilt es, hoch sensibel zu ermitteln, denn der leiseste Verdacht, aufgeflogen zu sein, lässt natürlich alle Bemühungen sofort im Keim ersticken. Der Verdächtige wird abwarten, bis er sich wieder absolut sicher fühlt.

Persönliche Gefühle oder gar Verständnis für das Handeln eines Wirtschaftskriminellen dürfen die Detektive hier nicht zulassen. Auch wenn die persönliche Not noch so groß ist, geht es nicht an, dass man andere Menschen oder Betriebe schädigt, um selbst wirtschaftlichen Profit zu erzielen. Die Detektive müssen in jedem Fall ihre Entdeckungen an den Auftraggeber mitteilen, gleich, welche Konsequenzen dies für einen Familienvater oder auch den Chef von einigen Angestellten haben könnte. Mitleid ist hier fehl am Platze. Die eigenen Gedanken sind frei; kriminelles Verhalten zu tolerieren, weil man Geldnot nachfühlen kann, ist dennoch ein Fehler, den sich seriöse Detektive nicht erlauben können.