Eine Security ist immer in einer besonderen Zwangslage. Sie muss sich zeigen und zwar von der besten Seite, aber auch im Hintergrund bleiben, um eine Veranstaltung nicht zu belasten. Der Veranstalter wird es bald merken, wenn die Security zu sehr im Vordergrund steht. Die Gäste werden nörgeln oder gar ausbleiben, wenn sie sich auf Schritt und Tritt verfolgt fühlen. Allerdings nutzt eine Security oft auch schon durch die alleinige Anwesenheit, denn wenn die Gäste und Besucher, zum Beispiel im Fußballstadion merken, dass alles beobachtet wird, dann vergreifen sich die meisten schon nicht im Benehmen.
Deutlich zu erkennen ist die Security meistens schon an der eindeutigen Kleidung. Die Grundfarbe ist meistens Schwarz, es sei denn, die Firma hat ein eigenes farbliches Motto, das mit der schwarzen Kleiderfarbe kombiniert wird. Auch die Aufschrift, meistens am Revers oder auf dem Rücken ist klar: Sicherheitsdienst, Security, Wachpersonal oder Ordner. Diese Worte, oft in weißer Schrift auf schwarzem Stoff, machen die Security Leute für jeden erkennbar. Sie gehören zum Servicegedanken, greifen aber auch konsequent durch, wenn jemand gegen die Regeln verstößt oder sich, mit oder ohne Alkohol, daneben benimmt.
Da gibt es kein Erbarmen, denn durch Aufrührer und Störenfriede ist die Sicherheit, vor allem bei Großveranstaltungen mit vielen Gästen, enorm in Gefahr. Kleine Streitereien können schnell eskalieren und den Frieden auf einer Veranstaltung aus dem Gleichgewicht bringen. Keine Ausnahme darf gestattet werden, sonst wollen alle Besucher das gleiche Recht und schon kocht der Kessel, beziehungsweise das Stadion oder die Konzerthalle. Der Mittelweg zwischen Präsenz und dezenter Hintergrundarbeit ist nicht immer leicht für ein Unternehmen.
